FAHRZEUGE

 
J-Wagen
 
Foto Wagen 2942

Leider nur sehr selten zu sehen sind die drei Museumstriebwagen Typ A, D und J. Diese Fahrzeuge sind zwar fahrtüchtig und für die Personen-beförderung zugelassen, jedoch nur mit sehr strengen Auflagen.

Der J-Wagen 721 ist ein so genannter "Kriegsstraßenbahnwagen" (kurz "KSW") aus dem Jahre 1944. Die meisten Straßenbahnbetriebe benötigten damals schnellstmöglich einfache und robuste Straßenbahnwagen. Diese wurden in den Waggonfabriken Uerdingen und Heidelberg gefertigt. Daher wurden die Wagen im Volksmund auch nur "Heidelberger" genannt.

Foto: Wagen 721 anlässlich des Jubiläums "115 Jahre Elektrische" am 11.09.2010 in der Maximilianstraße kurz hinter der Haltestelle Kammerspiele.

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  Typ J 1.30
  Baujahr 1911 (Umbau 1955)
  Hersteller Fuchs Heidelberg / Uerdingen Krefeld
  Anzahl 1 (ursprünglich 34, davon 28 Typ J 2.30)
  Wagennummern 716 -749
  Länge 10,40 m
  Breite 2,16 m
  Höhe 3,07 m
  Gewicht 10,7 t
  Leistung 2 x 60 kW
  Höchst- geschwindigkeit 30 km/h
  Sitzplätze 12
  Stehplätze 77
  Türen 2 handbediente Schiebetüren
     

D-Wagen
 
Foto Wagen 2942

Der D-Wagen stammt aus dem Jahr 1911 und wurde 1955 weitgehend modernisiert, unter anderem erhielt er Schiebetüren statt der bis dahin verwendeten Gitter und einen neuen Fahrerstand mit Fahrersitz (bis dahin wurde im Stehen gefahren).

Foto: Wagen 490 am 23.06.2007 anlässlich einer Veranstaltung als Linie 25 an der Haltestelle Grünwald, Parkplatz

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  Typ D 6.3 (nach Umbau, ursprünglich C 1.6*)
  Baujahr 1911 (Umbau 1955)
  Hersteller Rathgeber München / Böker
  Anzahl 1 (ursprünglich 100)
  Wagennummern 425 - 524
  Länge 10,60 m
  Breite 2,05 m
  Höhe 3,25 m
  Gewicht 14,35 t
  Leistung 2 x 33 kW
  Höchst- geschwindigkeit 30 km/h
  Sitzplätze 24
  Stehplätze 26
  Türen 2 handbediente Schiebetüren
     

Durch Umbau wurde die Typenbezeichnung C 1.6 geändert in D 2.6, nach weiteren Umbauten in D 6.6. Nachdem der Wagen Ende der 1950er Jahre das Fahrgestell eines B-Wagens erhielt, wurde die Bezeichnung erneut geändert in D 6.3.

A-Wagen
 
Foto Wagen 2942

Die A-Wagen wurden ab 1898 von der damaligen Münchner Trambahn AG beschafft. Der Aufbau stammt von Rathgeber, das Fahrgestell ist ein Maximumdrehgestell aus dem Hause Bergische Stahlindustrie in Remscheid. Es wurden nur Triebwagen gekauft, als Beiwagen wurden ehemalige Pferdebahnwagen verwendet. Die Wagen waren bis 1959 im Linieneinsatz. Erst zum 100-jährigen Jubiläum der Münchner Trambahn im Jahre 1976 wurde der Triebwagen 256 als einziger verbliebener A-Wagen restauriert und als Museumswagen wieder in Betrieb genommen.

Foto: A-Wagen 256 am 11. September 2010 am Karlsplatz (Stachus)

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  Typ A 2.2
  Baujahr 1901
  Hersteller Rathgeber München
  Anzahl 1 (ursprünglich 250)
  Wagennummern 51 - 300 (bis 150 Typ A 1.1)
  Länge 9,00 m
  Breite 2,10 m
  Höhe 3,24 m
  Gewicht 12,1 t
  Leistung 2 x 33 kW
  Höchst- geschwindigkeit 30 km/h
  Sitzplätze 22
  Stehplätze 32
  Türen keine, nur durch 4 Gitter gesichert
     

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