
1964 - 1969 |
Eröffnung der Strecke nach Fürstenried West |
Die nach U-Strab-Parametern trassierte Strecke Ratzingerplatz - Fürstenried West (Graubündner Platz) mit 2 Tunneln (Boschtsrieder Straße, Olympia-Autobahnunterführung) wird in Betrieb genommen. Die neue Schleife am Ratzigerplatz wurde bereits am 30.09.1964 in Betrieb genommen, zuvor wendete die Trambahn bereits eine Haltestelle vorher an der Hofmannstraße. |
Eröffnung der Strecke zum Hasenbergl |
Mit der Eröffnung der Stichstrecke Siedlung am Hart - Hasenbergl hat das Münchner Trambahnnetz mit 134 km die größte Ausdehnung aller Zeiten erreicht. Die Linie 8 wird nach Hasenbergl geführt, bis Harthof fährt nun die Linie 3. Damit wird die Linie 8 mit 21 km auch die längste Münchner Trambahnlinie aller Zeiten. Ein gutes Jahr zuvor, am 08.11.1963, war die Linie 8 bereits vom Scheidplatz bis Harthof verlängert worden. Dies war Münchens erste als "U-Strab" (später Stadtbahn genannt) gebaute Strecke, d.h. breiter Gleisabstand (min. 1,50 m), eigener Gleiskörper und weitestgehend kreuzungsfreie Trassierung. Die Petuelstraße, der Frankfurter Ring und der Eisenbahn-Nordring werden in Tunnels unterquert. |
Streckenverlegung aus der Ungerer Straße |
Als erste Maßnahme wegen der nun beginnenden Bauarbeiten für die Münchner U-Bahn wird die Linie 6 im Abschnitt Münchner Freiheit - Nordfriedhof aus der Ungerer Straße herausgenommen. Sie fährt nun wie die Linie 3 bis Johann-Fichte-Platz (zwischen Potsdamer Straße und Parzivalplatz) und weiter über die Betriebshofzufahrt zum Betriebshof Soxlethstraße zurück auf die Ungerer Straße. |
Stilllegung der Trambahnstrecke Nordfriedhof - Freimann |
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Erstmaliger Einsatz von Dreiwagenzügen |
Auf Münchnens wichtigster Trambahnlinie 8 (Hasenbergl - Fürstenried West) werden erstmals 3-Wagen-Züge (MMm, d.h. 2 M-Triebwagen mit 1 m-Beiwagen) eingesetzt. Die beiden Triebwagen werden per GEAMATIC (Sollwertgebersteuerung) gesteuert. |
Stillegung der Strecke in der Arnulfstraße vom Hauptbahnhof bis Seidlstraße wegen S-Bahnbauarbeiten |
Anmerkung: Die alte Strecke Bahnhofplatz - Romanplatz wurde am 01.06.1996 als Linie 17 wieder eröffnet. |
Vorübergehende Sperrung der Prielmayerstraße |
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Einstellung der Linie 10 |
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Stilllegung der Strecke Münchner Freiheit - Nordfriedhof |
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Umleitung im Bereich Odeonsplatz |
Ab 2. März 1968 wird der Odeonsplatz nicht mehr von der Trambahn angefahren. Die dort verkehrenden Linien 3 und 6 werden über Barer Straße (Alte Pinakothek) und die Betriebsstrecke in der Theresienstraße umgeleitet. |
Stilllegung Neuhauser Straße - Marienplatz - Tal / Wörthstraße - Ostfriedhof (Osttangente) |
Anmerkung: Die Osttangente wurde am 08.11.1997 als Linie 15/25 wieder eröffnet. |
Verlängerung zur St.-Veit-Straße |
Die Trambahnstrecke in der Berg-am-Laim-Straße wird vom bisherigen Endpunkt Berg am Laim (Höhe Baumkirchner Straße) um 3 Haltestellen zur St.-Veit-Straße verlängert. |
Streckenverlegung aus der Rosenheimer Straße |
Für den Bau des S-Bahn-Stammstreckentunnels wird die Trambahn zwischen Rosenheimer Platz und Orleansstraße aus der Rosenheimer Straße in die parallel verlaufende Lothringer Straße verlegt (vom Rosenheimer Platz über Weißenburger Straße und Weißenburger Platz) . |

Der Umbau der Trambahnlinie 6 nach Freimann zur U-Bahnlinie U6 beginnt: Die Trambahn wird bis Nordfriedhof eingestellt, die Strecke bis zum späteren Tunnelende an der Studentenstadt abgebaut. Ab Studentenstadt wird die Strecke nach entsprechendem am 19.10.1971 als U6 wiedereröffnet.. Die Trambahntrasse war nur knapp 3 Jahre in Betrieb (seit 16.06.1962).
Wegen S-Bahnbauarbeiten wird die Strecke Karlsplatz Nord - Hauptbahnhof (Prielmayerstraße) eingestellt, um die Baugrube für den S-Bahntunnel erstellen zu können. Bis 16.09.1967 wird eine provisorische Holzdecke erstellt, so dass die Trambahnen wieder diesen Weg nehmen können. Die dort verkehrenden Linien werden während der Sperrung über die Bayerstraße (südliche Verbindung Stachus - Hauptbahnhof) umgeleitet, die Linie 3 aus Richtung Harthof wendet am Sendlinger Tor.