
1990 - 1999 |
Stilllegung der Strecke Harras - Fürstenried West |
|
Sperrung des Leonrodplatzes |
|
Stilllegung Westendstraße - Harras - Lorettoplatz Neuordnung des Liniennetzes |
|
Stilllegung der Strecken Scheidplatz - Hasenbergl bzw. Harthof |
|
| Die Einstellung dieser Strecke markiert den absoluten Tiefpunkt in der Geschichte der Münchner Trambahn. Das Netz ist auf gerade einmal 65 Kilometer geschrumpft, die von nur acht Linien bedient werden. Das bedeutet eine Stilllegung von über 50 Prozent des Streckennetzes in knapp 30 Jahren. Glücklicherweise dauert dieser Zustand nur knapp drei Jahre an, denn ab 1996 wird mit der Eröffnung der Linie 17 das Netz wieder ausgebaut. |
Erste "beschleunigte" Trambahnlinie |
|
Einführung des Nachtbetriebes |
Die Münchner Nachtlinien nehmen ihren Betrieb auf: Ab 13.09.1994 verkehren zunächst 3 Trambahnlinien (N19, N20 und N27) nachts von 1 - 5 Uhr im Stundentakt. |
Wiedereröffnung der Linie 17 |
Mit der Wiederinbetriebnahme der Strecke Hauptbahnhof - Romanplatz wird auch die Liniennummer 17 wieder ins Leben gerufen: Sie befährt die neue Strecke und ab Romanplatz weiter zur Amalienburgstraße, im Ostast weiter über Maxmonument zum Effnerplatz. |
Neuerungen im Nachtliniennetz |
Wegen des großen Erfolges der Münchner Nachtlinien wird von nun an am Wochenende alle 30 Minuten gefahren, Montag mit Donnerstag bleibt es beim Stundentakt. Als vierte Trambahn-Nachtlinie nimmt die Linie N17 ihren Betrieb auf. |
Inbetriebnahme der Vorrangschaltung |
|
Verlängerung vom Ostfriedhof zum Max-Weber-Platz |
|
Letzter M-Wagen-Linieneinsatz |
Am 7. Dezember 1998 wird letztmals ein Mm5-Zug auf der Linie 12 eingesetzt. |
Tarifreform |
|
Neue Linie 16: Romanplatz - Sendlinger Tor |
Wegen des überwältigenden Erfolges des wiedereröffneten Streckenabschnittes Romanplatz - Hauptbahnhof wird die Linie 12 werktags bis ca. 20 Uhr vom Scheidplatz kommend ab Romanplatz weiter als Linie 16 zum Sendlinger Tor geführt, so dass auf diesem Abschnitt ein 5-Minuten-Takt besteht. Gleichzeitig wird für die Linie 20/21 eine neue Wendeschleife am Karlsplatz/Stachus in Betrieb genommen, um die "Brunnenschleife" am Sendlinger Tor für die neue Linie 16 frei zu machen, so dass die Linien 20 und 21 ab diesem Tag leider nur noch bis Karlsplatz statt bis Sendlinger Tor verkehren. |


Anlässlich der einen Tag zuvor erfolgten Verlängerung der U-Bahnlinie U3 von der Forstenrieder Allee nach Fürstenried West wird die Linie 16 Gondrellplatz - Fürstenried West eingestellt. Der Abschnitt Gondrellplatz - Harras wird von der bislang nur zwischen Lorettoplatz und Harras verkehrenden Linie 26 übernommen, die während der Hauptverkehrszeit ebenfalls bis Fürstenried West weiterfuhr.
Wegen Umbau der Gleiskreuzung Leonrodplatz wird dieser komplett gesperrt. Die Linie 12 wird von Harthof kommend ab Nordbad zum Petuelring umgeleitet, im Westast wird der Betrieb eingestellt. Die Linien 20 und 25 wenden aus Richtung Effnerplatz bzw. Grünwald kommend bereits am Stiglmaierplatz.
Auf der Linie 20 Moosach - Effnerplatz wird erstmals eine Vorrangschaltung in Betrieb genommen, die die Trambahn an den Ampelanlagen bevorrechtigt. Dies spart auf der Gesamtstrecke 8 Minuten Fahrzeit ein.
Die am 21. April 1968 eingestellte so genannte "Osttangente" wird wieder in Betrieb genommen. Die Linien 15 und 25 fahren ab Ostfriedhof nicht mehr zum St.-Martins-Platz, sondern geradeaus weiter über Rosenheimer Platz (S-Bahnanschluss) zur Wörthstraße, wo sie in die Strecke der Linie 19 einmünden. Dieser folgen sie zum Max-Weber-Platz, wo um die Häuserblockschleife Johannisplatz - Max-Weber-Platz - Johannisplatz gewendet wird. Zum Abwarten der Wendezeit wurde am Johannisplatz in Richtung Max-Weber-Platz ein neues Ausweichgleis errichtet, wo sich die Ausstiegshaltestelle für die Linien 15/25 befindet. Gleichzeitig werden diese Linie in das Beschleunigungsprogramm aufgenommen.