Seit Oktober 2007 hat das MVG-Museum in der Hauptwerkstätte an der Ständlerstraße seine Pforten geöffnet. An zwei Tagen pro Monat (nächste Termine siehe » Startseite) kann das Museum von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden, der Eintritt kostet 2,50 Euro, eine Familienkarte ist für 5 Euro erhältlich.
Der Besuch lohnt sich, gezeigt werden neben Trambahnen, Bussen und einem Teil eines Prototyps des B-Wagens der U-Bahn auch viele Details wie Fahrschalter oder Funkgeräte. Die Tram nimmt den größten Raum ein - schließlich hat sie die längste (und bewegteste) Geschichte aller Verkehrsmittel. Einen kleinen Vorgeschmack bietet der folgende kleine "virtuelle Museumsrundgang", der natürlich nur einen Auszug bietet. Außerdem sieht das Museumskonzept vor, die einzelne Ausstellungsstücke von Zeit zu Zeit auszutauschen.
Erreichbar ist das Museum an den Öffnungstagen mit einem Pendelbus ab Giesing Bahnhof (Haltestelle der Linie 139) immer zur vollen und halben Stunde ab 11 Uhr oder mit Linienbussen und Trambahn (für größere Ansicht bitte auf die Grafik klicken):

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Das MVG-Museum von außen. Über das durch den Haupteingang verlegte Gleis können die im Museum stehenden Fahrzeuge ausgetauscht werden. |
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In zwei langen Reihen stehen die unterschiedlichen Trambahn-Typen hintereinander, vorne G-Wagen 670 und M-Wagen 2668. |
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Natürlich ist auch ein "Heidelberger" Kriegsstraßenbahnwagen Typ J in Form von Wagen 721 zu besichtigen. Dahinter ist der jüngste Trambahn-Museumswagen zu erkennen - der P-Wagen 2009, von dem vier seiner Artgenossen momentan noch im Liniendienst aktiv sind. |
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Arbeitsfahrzeuge haben selbstverständlich auch ihren Platz im Museum erhalten: Wagen 2930 steht auf einer Grube, von welcher aus der darauf befindliche Straßenbahnwagen auch von unten besichtigt werden kann. |
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Kleiner Abstecher zur U-Bahn: Im B-Wagen-Prototyp 6497 ist der Zutritt zum Fahrerstand jedermann gestattet. Über dem Fahrpult wurde ein Großbildschirm angebracht, auf welchem der Besucher eine Fahrt aus der Perspektive des U-Bahnfahrers erleben kann. Die Geschwindigkeit des Filmes lässt sich mit dem Fahrhebel steuern. |
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Zunächst einen etwas verwunderten Eindruck erweckt bei vielen Besuchern dieser Bus: "Der schaut doch eigentlich noch ganz zeitgemäß aus - was soll denn der im Museum?". Ganz einfach: Beim Wagen 5410 handelt es sich um den ältesten erhaltenen Niederflurbus. Eine heutzutage fast selbstverständliche Eigenschaft, die aber insbesondere behinderten und älteren Fahrgästen das Bus- und Bahnfahren deutlich erleichterte. |
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Wer kein Trambahnfahrer ist, aber auch mal die Hebel bedienen möchte, kann dies im nachgebauten M-Wagen-Fahrerstand tun. Besonderheit: Die GEAMATIC-Schaltung ist voll funktionstüchtig und da die Seitenverkleidung (absichtlich) fehlt, kann man beobachten, wie die Fahrbefehle des Fahrers von der Technik umgesetzt werden. |
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Auch ein interessantes Detail: Der riesige Stadtplan, auf dem sich das Liniennetz von Tram (auch ehemalige Strecken) und U-Bahn mittels Leuchtdioden darstellen lässt. Auch einzelne Linien lassen sich über ein Bedienpult abrufen. Hier wird beispielhaft das Netz von 1975 dargestellt. |
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Fahrkarten gehören natürlich auch zu einem Verkehrsbetrieb. Neben alten Automaten ist auch eine Sammlung historischer Fahrscheine zu bewundern. |
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