Am 11. September 2010 wurde im Rahmen des Aktionstages "Da sein für München" - einer Veranstaltung der kommunalen Betriebe Münchens - eine historische Ringlinie eingerichtet. Die Linie 10 fuhr vom Sendlinger Tor über Karlsplatz (Stachus) - Maxmonument - Isartor zurück zum Sendlinger Tor (ca. 25 Minuten Fahrzeit). Auf dieser von 11 bis 17 Uhr betriebenen Linie wurden alle betriebsfähigen historischen Fahrzeuge eingesetzt. Ein paar Eindrücke dieser Aktion, die es in dieser Form seit 1976 nicht mehr gegeben hatte:
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Zunächst sammelten sich alle Fahrzeuge vor dem Maxmonument, um hintereinander - nach Alter geordnet - zum Sendlinger Tor zu fahren. Die Schlange nahm die gesamte Maximiliansbrücke ein, der Vollständigkeit halber fuhren als Abschluss auch zwei R-Wagen mit. |
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Zahlreiche Menschen hatten sich in der Maxmilianstraße versammelt um die Parade zu sehen, hier bei der Vorbeifahrt von D-Wagen 490 am Nationaltheater. |
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Der A-Wagen 256 fuhr wegen seiner geringen Kapazität nicht auf der Ringlinie 10, sondern pendelte zwischen Sendlinger Tor und Karolinenplatz. Statt des ursprünglich geplante 30-Minuten-Takts musste wegen des großen Andrangs schnell im 20-Minuten-Abstand gefahren werden. Hier ist der A-Wagen vor dem Justizpalast am Stachus zu sehen. |
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Der D-Wagen 490 war das älteste Fahrzeug auf der historischen Ringlinie 10. Erstmals wurde der frisch aufgearbeitete Beiwagen vom Typ "f" im Fahrgastbetrieb eingesetzt. Das Foto zeigt den Zug beim Verlassen der Haltestelle Mariannenplatz. |
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Ebenfalls eine Premiere war der Einsatz des "Heidelbergers" Typ J aus dem Jahre 1944, hier in der Maximilianstraße kurz hinter der Haltestelle Kammerspiele. Dieses Fahrzeug soll ebenfalls noch durch einen Beiwagen ergänzt werden. |
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Natürlich zeigte sich auch der sonst während der Sommermonate als Stadtrundfahrt "MünchenTram" eingesetzte
M-Wagen 2412 auf der Ringlinie. Das Foto entstand zwischen Maxmonument und Mariannenplatz. |
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Drei P-Wagen sind zwar noch im Linienbetrieb im Einsatz, auf den Strecken um die Altstadt ist auch dieser Typ aber bereits historisch. So drehte auch P-Wagen 2005 auf der Linie 10 seine Runden, hier am Maxmonument. |
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Beim Konvoi vom Maxmonument zum Sendlinger Tor fuhr auch die auf Gummibereifung umgebaute Pferdebahn bis zur Theatinerstraße mit. Auf der Linie 10 konnte sie mangels Eignung für Schottergleisbett und ihrer eher gemächlichen Geschwindigkeit natürlich nicht mitfahren. |
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