Technik |
| Inhalt |
| Bremsen |
| Fahrleitung |
| Fahrstrom |
| Gleise |
| Räder |
| Signale |
| Stromabnehmer |
| Weichen |
Bremsen
Das "Standardbremssystem" bei Straßenbahnen ist die so genannte Generatorische Bremse. Bei dieser werden zum Abbremsen die antreibenden Elektromotoren als Generatoren verwendet. Der dabei erzeugte Strom wird über elektrische Widerstände in Wärme umgewandelt und kann zur Beheizung des Fahrzeugs verwendet werden. Bei modernen Fahrzeugen wird Strom in das Fahrleitungsnetz zurückgespeist.
Ferner ist für jedes Wagenteil eine Federspeicherbremse vorhanden. Diese erzeugt ihre Bremswirkung mittels Federkraft, d.h. es muss Kraft mittels Druckluft oder Hydraulik aufgewendet werden, um die Bremse zu lösen. In Grundstellung ist die Federspeicherbremse also nicht gelöst, sondern angelegt.
Um die Bremswirkung bei rutschigen Schienen zu verbessern, kann mittlels der Sandstreuvorrichtung Bremssand auf die Schienen gestreut werden. Bei einer Gefahrenbremsung geschieht dies automatisch.
Fahrleitung (Oberleitung)
Dient zur Stromversorgung der Fahrzeuge. Es wird zwischen folgenden Systemen unterschieden:
Fahrstrom
Wird dem Zug über die Fahrleitung zur Verfügung gestellt, die Rückleitung erfolgt über die Schienen. Die Spannung beträgt bei der Münchner Trambahn 750 Volt Gleichstrom (bis 2001: 600 Volt)
Gleise
Es wird zwischen folgenden Gleisarten unterschieden:
![]() |
Bei Rillenschienen ist im Schienenkopf eine Rille eingewalzt. Es wird in der Regel bei straßenbündiger Streckenführung oder längeren Bahnübergängen verwendet und gewährleistet, dass im Belag (Asphalt oder Pflaster) immer genügend Platz für den Spurkranz der » Räder verbleibt. |
![]() |
Vignolschienen (auch "Hochgleis" genannt) werden hingegen bei Strecken mit eigenem Gleiskörper verwendet. Er ist meist als so genannter Schotteroberbau mit Schwellen aus Holz oder Beton ausgeführt. |
![]() |
In jüngerer Zeit wird ein seperater Gleiskörper auch häufig als Rasengleis angelegt. Es kann mit Rillen- oder Vignolschienen ausgeführt sein. |
Signale
siehe » Signale
Stromabnehmer
Der Stromabnehmer leitet den » Fahrstrom aus dem » Fahrdraht über ein anschließendes Kabel ins Fahrzeuginnere weiter. Auf dem Stromabnehmer befinden sich Kohleschleifstücke, um den Verschleiß am Fahrdraht möglichst gering zu halten. Um eine Rillenbildung durch den entlangschleifenden Fahrdraht auf dem Schleifstück zu verhindern, ist die Oberleitung im leichten Zickzack über den Gleisen gespannt. Bei den in München in Betrieb befindlichen Fahrzeugen gibt es zwei Arten von Stromabnehmern:
Weichen
siehe » Weichen









