TECHNIK

 
Weichen
 

An einer Weiche werden zwei Gleise vereinigt bzw. getrennt. Sie werden vom Fahrer per Kontakt geschaltet, können bei Störungen oder Rangierfahrten auch mittels eines in der Bahn mitgeführten Stelleisens umgestellt werden.

Begriffe

Die verstellbaren Teile der Weiche werden Weichenzungen genannt. Die Schienen, an die die Zungen anliegen, werden als Backenschienen bezeichnet. Die Stelle, an der sich die innenliegeden Schienenstränge kreuzen, nennt man Herzstück (siehe Foto).
   

Befahren von Weichen

Eine Weiche wird entweder "spitz", d.h. von der Weichenspitze aus mit der Möglichkeit, sowohl geradeaus oder im Abzweig zu fahren, oder "stumpf" befahren. Werden beim stumpfen Befahren die Zungen verstellt, spricht man vom "Auffahren" der Weiche. Auf der Abbildung würde ein im geraden Strang von oben kommender Zug die Weiche auffahren.
   

Zubehör

In der Regel ist eine Weichenheizung installiert, die im Winter ein Einfrieren der Zungen verhindern und in den beweglichen Teilen befindlichen Schnee und Eis auftauen soll. Außerdem ist bei den meisten Weichen ein Weichenlagesignal vorhanden, das dem Fahrer eines herannnahenden Zuges die korrekte Lage der Weiche anzeigt. Die Bedeutung des Weichenlagesignales wird unter » Signale erklärt. Befindet sich ein Zug unmittelbar vor oder auf der Weiche, ist der so genannte Sperrkreis aktiv, der verhindert, dass der Fahrer eines nachfolgenden Zuges die Weiche unter dem Zug verstellt.
Weichenlagesignal

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